Bogenbaukurs „Manau“

In diesem zweitägigen Kurs bauen bis zu maximal vier Teilnehmer einen Recurvebogen aus Manau mit drei passenden Pfeilen und einer passenden Sehne dazu.
Besondere Vorkenntnisse in der Holzbearbeitung sind nicht nötig.
Das Material „Manau“ ist einigen von Euch vielleicht unter dem Namen „Rattan“ bekannt und schon mal in Form eines Schaukelstuhls begegnet.
Weitere Informationen zu Manau (Rattan) findet ihr in der Wikipedia.

Der Kurs deckt die gesamte Holzbearbeitung mit Handwerkzeugen, von der groben Formgebung des vorbereiteten Rohlings, die Erzeugung der ersten Biegung, Biegen der Recurves über Dampf und anschließende Fertigstellung mit Feineinstellung des Biegeverhaltens, Feinschliff und Oberflächenbehandlung mit Öl und Wachs, ab.
In einem kurzen Theorieteil werden Bogensportspezifische Begriffe, wie Spine, Auszug, Tiller undsoweiter erklärt.
Es steht den Teilnehmern selbstverständlich frei, Fragen zu stellen. Ich werde sie nach bestem Wissen und Gewissen zu beantworten suchen. Am ende des Kurses sollte jeder Teilnehmer mit einem Bogen nach Hause gehen, der so ähnlich aussieht wie hier oder hier.

Die Kosten für den Kurs betragen 170,00€ und beinhalten sämtliche Materialien.
Verpflegung und eventuell Unterbringung sind Sache der Teilnehmer.

Die Anmeldung zum Kurs oder die Vereinbarung eines Alternativtermins kann entweder per Email (info@eifelpfeil.de) oder über eine der Telefonnummern im Impressum dieser Seite erfolgen

Recurvebögen aus Manau – Larptauglich

Larpbögen Manau

Diese fünf Recurvebögen sind die aktuellen Neuzugänge unter den larptauglichen Bögen. Sie sind aus Manau (Rattan) gefertigt und sehr robust. Diese Robustheit wird noch durch eine Schutzlackierung mit Bootslack verstärkt.

Manau schwarz

Wie abgebildet kommen die Bögen, abgesehen von dem hellen naturfarbenen Recurve mit einer Griffwicklung aus Ziegenlederschnur.
Die Bögen sind sowohl als Rechtshand- als auch als Linkshandbogen zu schießen und werden mit einer passenden zweifarbigen Dacronsehne ausgeliefert.

Mit ihren Zuggewichten liegen alle fünf Bögen zwischen 20lbs und 30lbs und eignen sich so nicht nur zum Einsatz im Liverollenspiel, sondern auch für den Gebrauch durch jugendliche Gelegenheitsschützen oder erwachsene Neueinsteiger.
Überall da, wo „Spaß am Gerät“ im Vordergrund steht, machen diese pflegeleichten Bögen eine gute Figur.

Der Preis für einen der abgebildeten Bögen beträgt 85,00€ inklusive Versand innerhalb der BRD (ohne Inseln)

Manaurecurve für LARP

Recurvebogen aus Manau

Dieser Bogen ist mit seinen ca. 25lbs auf knapp 28 Zoll eine gute Wahl für Waldläufer oder Elbendarsteller, die eine handliche Fernwaffe suchen.

Durch die Materialwahl ist der Bogen extrem robust und nimmt die manchmal doch sehr raue Handhabung während eines Cons nicht übel. Die Lackierung mit einem sehr belastbaren Bootslack trägt weiter zur Robustheit bei.
Er hat einen Griff aus schwarzem Lederband und ist sowohl für Rechts- als auch für Linkshänder geeignet

Der Bogen kommt schießfertig mit einer Sehne aus Dacron.

Der Preis für den Bogen beträgt 80,00€ inklusive Versand innerhalb der BRD (ohne Inseln)

„Grüne Elfe“ – Larptauglicher Recurvebogen aus Manau

Die Grüne Elfe

Dieser Recurvebogen aus Manau ist mit Sicherheit einer der letzten Bögen dieser Art, die ich bauen werde.
Ich habe den Bau von Manaubögen aufgegeben, da die Materialqualität der letzten Lieferungen nicht mehr zufriedenstellend gewesen ist.
Die Bögen, wie die „Grüne Elfe“, die hier gelegentlich noch auftauchen können, werden Einzelstücke bleiben, falls ich noch Reststücke  Manau in meinen Holzvorräten finden sollte.

Der Bogen hat eine aufgespannte Länge von ca. 1,45m und ein Zuggewicht von etwa 25lbs.
Der symmetrische Aufbau erlaubt eine Nutzung sowohl als Rechts- als auch als Linkshandbogen.
Das Finish ist eine grüne Lackierung mit Goldglanz unter einer klaren Schutzlackierung.
Der Bogen kommt komplett mit einer 12Strang-Dacronsehne.

Der Bogen kostet inklusive Versand innerhalb der BRD 87,00

VERKAUFT!!

Der Armbrustbau macht Fortschritte

Der Titel sagt es ja schon, beim Armbrustbau geht es voran. Ich habe ein „Vorserienmodell“ mit einem Schaft aus Eiche, Manaubogen und Leinensehne zusammengebaut und erfolgreich getestet.
Die Serienfertigung ist angelaufen. Dieser Begriff ist eigentlich falsch, weil ich beschlossen habe, daß jede Armbrust etwas anders sein soll.
Die allgemeinen Dimensionen werden zwar gleich sein, aber die Geräte werden sich in Details unterscheiden.
Ich finde, das passt einfach besser in die Zeit.
Im Moment nimmt mich allerdings ein anderes Projekt für ein paar Tage in Anspruch, so daß ich nicht mit Volldampf an den Armbrusten arbeiten kann.
Das wird aber spätestens Ende der Woche vorbei sein.

Armbrustbauchaos
Armbrustbauchaos

Die Armbrust – Ein Projekt auf der Zielgeraden

Vier Monate nach dem Umzug in meine Werkstatt kommt ein Projekt zum Abschluß, an dem Daniel und ich schon länger als ein Jahr herumkauen.

Wir wollten eine erschwingliche Armbrust bauen, die ordentlich schießt und sowohl für Larp als auch für die Feldschlacht auf einem Mittelaltermarkt taugt. Dabei sollte es weder ein Latexspielzeug noch ein unerschwinglich teures Replikat werden.
Wir wollten etwas „Ambientiges“, daß so bezahlbar bleibt, daß es ohne schlechtes Gewissen tatsächlich benutzbar ist.

Schaftbastelei
Schaftbastelei

Nach einigen Fehlversuchen mit Stahlbögen von billigen Pistolenarmbrusten und einfachen Holzbögen, entstand der erste wirklich taugliche Prototyp, der auch einen einwöchigen „Dauertest“ durch verschiedene Benutzer überlebte.

Versuchsschäfte
Versuchsschäfte

Prototyp
Prototyp

Bei diesem Prototyp ist der Schaft noch aus Fichte. Der Bogen aus Manau ist schwarz lackiert, weil ich den Lack gerade zur Hand hatte.

Abzug
Abzug

Als Abzug dient ein Doppelhebel aus Stahlblech. Auch das ist ein bekanntes Prinzip. Es ist wesentlich einfacher umzusetzen als die übliche authentische Konstruktion mit Nuss und Nussbrunnen.
Der Niederhalter für den Bolzen besteht aus einem Streifen Messingblech.

Aufnahme und Sicherung des Armbrustbogens

Der Armbrustbogen ist Manau (Rattan) gefertigt. Das entbehrt zwar jeder Aunthentizität, liefert aber einen robusten Holzbogen, der im Ambiente eines Mittelatermarktes nicht unangenehm auffällt und es hält die Herstellungskosten niedrig. Der Bogen wird mit zwei Bolzen in einer passenden Aufnahme am vorderen Schaftende befestigt und zusätzlich mit einer Schnurwicklung gesichert.
Als Sehne kommt bei dem Prototypen noch gewöhnliche Bogensehne aus Dacron B50 zum Einsatz. Bei den Produktionsmodellen wird standardmäßig eine Leinensehne verwendet werden.
Das Testmodell hat sich in dieser Form so gut bewährt, daß ich auf dieser Basis in die endgültige Produktion einsteigen kann.
Das heißt:

  • Das Schaftholz wird Eiche sein
  • Gewöhnliche Schrauben, bspw. am Abzugsmechanismus werden durch Messingbolzen ersetzt
  • Der Bogen bleibt, bzw. erhält Holzfarben
  • Es kommt eine Leinensehne zur Anwendung
  • Der Schaft wird ausgearbeitet und verziert

Sobald die ersten Produktionsmodelle fertig sind, werde ich sie hier vorstellen.

Feuer frei
Feuer frei