Erreichbarkeit

Mein Handy ist einmal zu oft von der Werkbank gefallen.
Ich bin also bis auf Weiteres nur per Email oder Facebook (für besonders Geduldige) zu erreichen.

Pfeilbaukurs im Januar – Noch 2 Plätze frei

Am 18.01.2019 findet der erste Pfeilbaukurs des Jahres in meiner Werkstatt in Monschau-Konzen statt.
Noch sind 2 Plätze frei.
Es wird vorrangig um Holzpfeile für Einsteiger gehen.
Bitte meldet euch bei Interesse möglichst bald an, damit noch eine Chance habe, eventuell benötigtes Material zu beschaffen.
Starten werden wir um 12:00.
Weitere Infos findet ihr hier.

„Assassin“ – Mittelalterliche Pfeile mit Bodkinspitzen und schwarzen Schäften

Assassin 

Dieser Pfeilsatz ist einmal vorrätig und wirkt besonders durch seine schwarz gebeizten Schäfte in Verbindung mit der roten Seidenwicklung der Federn.
Die Schäfte sind aus Fichte und haben eine Länge von 32 Zoll und tragen eine Dreifachbefiederung aus Truthahnfedern.

Assassin

Die Bodkinspitzen stammen aus industrieller Fertigung und sind mit Epoxydharz verklebt.

Assassin Bodkin

Das macht die Pfeile schießbar, da nicht befürchtet werden muss, die Spitzen in normalen Scheiben zu verlieren.

Gedacht ist dieser Pfeilsatz für leichte bis mittelstarke Langbögen aus Holz.

Der Preis für den Satz (6 Pfeile) beträgt 70,00€ inklusive Versand innerhalb der BRD (ohne Inseln)

Assassin

DM in Walldorf

Am kommenden Wochenende – 22./23.09.2018 – werden wir unseren Stand in 69190 Walldorf bei der Deutschen Meisterschaft der berittenen Bogenschützen aufbauen.
Wir werden Pfeile, Pfeilschäfte und Bögen für jeden Geldbeutel dabei haben, sowie noch das ein oder andere Zubehör.
Kommt uns doch mal besuchen!
Die Lady und ich freuen uns auf euch.

Weihnachten naht

Weihnachten lauert hinter der nächsten Ecke und euch fällt kein passendes Geschenk für den Liebsten, den Schwiegervater oder die Tante, die schon Alles hat, ein?
Dann ist ein Bogenbaukurs genau das Richtige.
2 Tage entspanntes handwerkliches Arbeiten und am Ende nimmt der Beschenkte einen handgefertigten Bogen mit 3 passenden Pfeilen mit nach Hause und kann auf die unvermeidliche Frage: „Wo hast du den denn her?“ locker antworten: „Hab ich selber gemacht.“

Weil Weihnachten ist gibt es auf den Flachbogen-Kurs 15% Rabatt auf alle Kurse, die bis zum 24.12. gebucht und mit 50,00€ / Teilnehmer angezahlt sind.


Und weil ich das Rechnen mit Centbeträgen lästig finde und auch sonst nicht gut in Mathe bin, mache ich die Summe einfach glatt und sage: „Kurse, die bis 24.12.2017 gebucht und mit 50,00€ / Teilnehmer angezahlt sind kosten nur 230,00€ statt 274,00€.“

Ihr könnt die Kurse als Gutscheine mit einer Laufzeit bis zum 31.12.2018 erwerben und verschenken. Bedenkt aber bitte die Postlaufzeiten gerade vor den Feiertagen.
Im Zweifelsfall schicke ich sie euch als PDF-Datei per Email. Termine sind frei verhandelbar solange sie in 2018 liegen und die gebuchten Kurse finden auf jeden Fall statt, auch bei nur einem Teilnehmer.

Also los, ich freue mich auf euch!

Burgbelebung auf Burg Montclair (Mettlach)

Meine Lady und ich haben den diesjährigen Tag der deutschen Einheit auf einer Burgbelebung im Saarland verbracht.
Ziel unserer Reise war die Burg Montclair oberhalb von Mettlach an der Saarschleife.
Dort fand eine kleine, aber nette und gut organisierte Burgbelebung statt und wir haben dort eine Bogenschießbahn betrieben.
Die Burg ist nur zu Fuß erreichbar und stellt ein beliebtes Ziel für Wanderer in der Gegend dar. Das Wetter war gut und wir hatten durchgängig gut zu tun.
So sind wir nicht dazu gekommen, ausgiebig Photos zu machen.
Aber für ein paar Impressionen hat es doch gereicht.

Blauer Himmel über Montclair
Weg unter Wolken
Es wird grau über der Burg
Weit weg und hoch oben

 

Da sollen sie hin
Ready to go
Die Geduld in Person

 

Ein Speer für den Eifelpfeil

Ich habe mir endlich mal die Zeit genommen, etwas nur für mich zu bauen.
Die verbaute Speerspitze habe ich schon so lange in der Werkstatt liegen gehabt, daß ich gar nicht mehr weiß, wo sie herkommt. Irgendwo muss es auch noch eine zweite davon geben. Aber die ist bis jetzt verschollen.
Es wurde also wirklich Zeit….

Das Ziel war ein kurzer Jagdspeer von ca. 160cm Länge, der sich gut führen lassen und auch im Kampf mit einem Schild brauchbar sein sollte.

Als Schaft dient ein „Schippenstiel“ aus Esche von 30mm Durchmesser. Der Stab hat eine einwandfrei grade verlaufende Maserung und ist so stabil, wie es mir nur wünschen kann.
Das hintere Ende habe ich abgerundet und die Aufnahme für die Speerspitze auf dem Bandschleifer und am Schluss mit Feilen und Schleifpapier passgenau geschliffen.

Als Deko habe ich mit einer Drahtsäge wie sie Fliesenleger verwenden jeweils 3 Ringe kurz unter der Spitze und am hinteren Ende eingesägt.
Diese Ringe habe ich dann mit roter und blauer Acrylfarbe eingefärbt.

Die Spitze wurde mit Epoxydharz aufgeklebt und zusätzlich mit einer Messingniete gesichert.

Zum Schluss wurde der Schaft mit 4 Schichten Danish Oil versiegelt.

Ich war sehr glücklich mit dem guten Stück. Leider hatte ich nicht allzu lange Freude an dem Zahnstocher. Auf den Römertagen 2017 auf der Villa Borg sah ein Besucher den Speer, den ich eigentlich nur als Deko mitgenommen hatte und er zahlte ohne mit der Wimper zu zucken den „Geh weg! Eigentlich will ich gar nicht verkaufen.“-Preis

Allerdings habe ich inzwischen die zweite Speerspitze wiedergefunden.
Ein neuer Speer wird nicht allzu lange auf sich warten lassen.

Burgritterlager auf Burg Stolberg / Rhld

Fällt für mich leider wegen Grippalem Infekt aus.
Sorry!

Am kommenden Wochenende ist ja wieder Burgritterlager (mit Schwertmeisterturnier am Samstag) auf Burg Stolberg / Rhld.
Eifelpfeil wird dort gemeinsam mit den Streitbergern lagern.
Ich werde zwar keinen Stand mitbringen, ich will da meinen Spaß haben.
Aber wer rechtzeitig – Sagen wir bis Mittwoch – Bescheid gibt, hat zumindest eine Chance, daß ich ihm Sachen mitbringe.
Ich freue mich darauf, viele von euch dort auf ein Bier zu treffen.

Bis dann!

Internationale Reenactmentmesse in der Villa Borg – IRM2017

In diesem Jahr fand zum siebten Mal die Internationale Reenactmentmesse in der Villa Borg in Perl-Borg statt und nach ein paar Jahren Pause und einem Besuch als „Konsument“ im letzten Jahr, waren wir dieses Jahr mal wieder als Aussteller dabei.

Als Aussteller ist die Erfahrung auf der Messe für uns eine ganz andere gewesen, als letztes Jahr als Besucher. Damals empfand ich ein deutliches Übergewicht der Stoff- und Gewandungsfraktion und da das nicht so meine Interesssen sind – und das Wetter echt Kagge war – hatte ich nach kurzer Zeit „die Nase voll“.

In diesem Jahr schien mir das Angebot ausgewogener und als Aussteller kamen wir wieder in den Genuss der besonderen Aufmerksamkeit der Orga.
Ich mag es einfach sehr, wenn Dinge einfach funktionieren; der Standplatz war wie gewünscht, Tische und Stühle waren genug vorhanden, Platz für unser Schlafzelt – in diesem Jahr eine Premiere – alles so wie es sein soll.
Der Kontakt unter den Kollegen war unkompliziert und herzlich und das gemeinsame Grillen am Samstagabend, trotz am Schluß eisiger Temperaturen, ein voller Erfolg.
Die Öffnung für weitere Zeitstellungen, bis hin zum ersten Weltkrieg, hat der Messe sichtlich gut getan. Dazu kamen dieses Jahr zum Beispiel die Glasrestauratoren, die Einblick in ihre Arbeit boten. So etwas kriegt man auch nicht allzu oft zu sehen und so geduldig erklärt.
Der Besuch war, vor allem Samstag, sehr gut. Besonders ist mir der hohe Anteil an Fachpublikum von anderen Museen aufgefallen. Viele von denen waren mit regelrechten Einkaufslisten unterwegs.

Für mich ist die IRM allerdings nicht in erster Linie eine Verkaufsveranstaltung. Ich gehe da viel mehr hin, um Kontakte zu knüpfen und zu pflegen.
Sie ist zur Zeit die einzige Veranstaltung für mich, die mich in Kontakt mit Museumsleuten und Ausstellungsmachern bringt.

Wir werden jedenfalls im nächsten Jahr wieder teilnehmen.