„Assassin“ – Mittelalterliche Pfeile mit Bodkinspitzen und schwarzen Schäften

Assassin 

Dieser Pfeilsatz ist einmal vorrätig und wirkt besonders durch seine schwarz gebeizten Schäfte in Verbindung mit der roten Seidenwicklung der Federn.
Die Schäfte sind aus Fichte und haben eine Länge von 32 Zoll und tragen eine Dreifachbefiederung aus Truthahnfedern.

Assassin

Die Bodkinspitzen stammen aus industrieller Fertigung und sind mit Epoxydharz verklebt.

Assassin Bodkin

Das macht die Pfeile schießbar, da nicht befürchtet werden muss, die Spitzen in normalen Scheiben zu verlieren.

Gedacht ist dieser Pfeilsatz für leichte bis mittelstarke Langbögen aus Holz.

Der Preis für den Satz (6 Pfeile) beträgt 70,00€ inklusive Versand innerhalb der BRD (ohne Inseln)

Assassin

DM in Walldorf

Am kommenden Wochenende – 22./23.09.2018 – werden wir unseren Stand in 69190 Walldorf bei der Deutschen Meisterschaft der berittenen Bogenschützen aufbauen.
Wir werden Pfeile, Pfeilschäfte und Bögen für jeden Geldbeutel dabei haben, sowie noch das ein oder andere Zubehör.
Kommt uns doch mal besuchen!
Die Lady und ich freuen uns auf euch.

Weihnachten naht

Weihnachten lauert hinter der nächsten Ecke und euch fällt kein passendes Geschenk für den Liebsten, den Schwiegervater oder die Tante, die schon Alles hat, ein?
Dann ist ein Bogenbaukurs genau das Richtige.
2 Tage entspanntes handwerkliches Arbeiten und am Ende nimmt der Beschenkte einen handgefertigten Bogen mit 3 passenden Pfeilen mit nach Hause und kann auf die unvermeidliche Frage: „Wo hast du den denn her?“ locker antworten: „Hab ich selber gemacht.“

Weil Weihnachten ist gibt es auf den Flachbogen-Kurs 15% Rabatt auf alle Kurse, die bis zum 24.12. gebucht und mit 50,00€ / Teilnehmer angezahlt sind.


Und weil ich das Rechnen mit Centbeträgen lästig finde und auch sonst nicht gut in Mathe bin, mache ich die Summe einfach glatt und sage: „Kurse, die bis 24.12.2017 gebucht und mit 50,00€ / Teilnehmer angezahlt sind kosten nur 230,00€ statt 274,00€.“

Ihr könnt die Kurse als Gutscheine mit einer Laufzeit bis zum 31.12.2018 erwerben und verschenken. Bedenkt aber bitte die Postlaufzeiten gerade vor den Feiertagen.
Im Zweifelsfall schicke ich sie euch als PDF-Datei per Email. Termine sind frei verhandelbar solange sie in 2018 liegen und die gebuchten Kurse finden auf jeden Fall statt, auch bei nur einem Teilnehmer.

Also los, ich freue mich auf euch!

Ein Speer für den Eifelpfeil

Ich habe mir endlich mal die Zeit genommen, etwas nur für mich zu bauen.
Die verbaute Speerspitze habe ich schon so lange in der Werkstatt liegen gehabt, daß ich gar nicht mehr weiß, wo sie herkommt. Irgendwo muss es auch noch eine zweite davon geben. Aber die ist bis jetzt verschollen.
Es wurde also wirklich Zeit….

Das Ziel war ein kurzer Jagdspeer von ca. 160cm Länge, der sich gut führen lassen und auch im Kampf mit einem Schild brauchbar sein sollte.

Als Schaft dient ein „Schippenstiel“ aus Esche von 30mm Durchmesser. Der Stab hat eine einwandfrei grade verlaufende Maserung und ist so stabil, wie es mir nur wünschen kann.
Das hintere Ende habe ich abgerundet und die Aufnahme für die Speerspitze auf dem Bandschleifer und am Schluss mit Feilen und Schleifpapier passgenau geschliffen.

Als Deko habe ich mit einer Drahtsäge wie sie Fliesenleger verwenden jeweils 3 Ringe kurz unter der Spitze und am hinteren Ende eingesägt.
Diese Ringe habe ich dann mit roter und blauer Acrylfarbe eingefärbt.

Die Spitze wurde mit Epoxydharz aufgeklebt und zusätzlich mit einer Messingniete gesichert.

Zum Schluss wurde der Schaft mit 4 Schichten Danish Oil versiegelt.

Ich war sehr glücklich mit dem guten Stück. Leider hatte ich nicht allzu lange Freude an dem Zahnstocher. Auf den Römertagen 2017 auf der Villa Borg sah ein Besucher den Speer, den ich eigentlich nur als Deko mitgenommen hatte und er zahlte ohne mit der Wimper zu zucken den „Geh weg! Eigentlich will ich gar nicht verkaufen.“-Preis

Allerdings habe ich inzwischen die zweite Speerspitze wiedergefunden.
Ein neuer Speer wird nicht allzu lange auf sich warten lassen.

Pfeile für das Schnellschießen

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Vor ein paar Tagen rief mich eine Kundin an und erzählte mir, daß sie sich für das Schnellschießen, so wie Lars Andersen es in vielen Youtube-Videos zeigt, interessiert.
Dafür braucht sie spezielle Pfeile mit einer Vierfachbefiederung, die relativ weit unten auf dem Schaft sitzen soll – Ähnlich wie bei den Bogenreitern – damit man den Pfeil gut packen kann und man nicht auf eine Leitfeder achten muss.
Noch wichtiger war für sie aber die Nocke des Pfeils. Diese sollte kreuzförmig eingeschnitten sein, damit es auch hier „so egal wie möglich“ ist, wie man den Pfeil beim Aufnocken in der Hand hält.
Versuche eine solche Kreuznocke einfach in den Holzschaft ein zu schneiden, zeigten recht schnell, daß handelsübliche Schäfte dafür zu dünn sind.
Es bleibt einfach nicht genug Material übrig, um eine stabile Nocke zu erzeugen; egal wie sorgfältig man die anschließend wickelt.

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Mein Lösungsansatz besteht darin einen Stahlblunt als Nocke zu verwenden. Der wird auf ein Ende des Schaftes aufgeschraubt, so als würde man die Spitze ganz normal montieren. Dann schneide ich den Blunt mit einer Fliesensäge kreuzförmig ein und feile die Sägeschnitte sauber, um die Nocke zu erzeugen.

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Dann wird wie gewünscht befiedert und eine Stahlspitze aufgeschraubt. Drei Testpfeile sind jetzt fertig und machen sich demnächst auf den Weg zur Kundin.
Ich bin sehr gespannt, ob sie mit den Pfeilen zurecht kommt.

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Flyer

Gestern wurden die neuen Flyer angeliefert, rechtzeitig zu den kommenden Veranstaltungen.

Propagandamaterial
Propagandamaterial

Ich bin super zufrieden! Die Monks – Renate & Markus – haben tolle Arbeit geleistet. Die Flyer sind auf hochwertigem Papier (250gr) gedruckt und fassen sich wertig an. Klar gegliedert, liefern sie alle Informationen, die ein Interessent für einen ersten Kontakt braucht.

IMG_2054IMG_2059Ein besonderes Highlight ist für mich, die individuell angefertigte Anfahrtsskizze. Damit gehen wir allem Stress mit Google und Konsorten aus dem Weg und sie ist mindestens genau so gut.

Händisch erstellte Anfahrtsskizze
Händisch erstellte Anfahrtsskizze

Ein höchst zufriedener Eifelpfeil bedankt sich nochmal ausdrücklich bei den Marketingmönchen aus der Kirchstraße.

Jetzt muss ich die Dinger nur noch unter das Volk bringen…..

 

Kaiser Karls Pfeile sind fertig

Kaiser Karls Pfeile für die Aachener Ausstellung sind fertig.
Die Bilder zeigen die Variante, die von den Ausstellungsmachern gewünscht wurde.
Gänsefedern in Dreiecksform, mit Birkenteer auf Eschenschäfte geklebt und mit ungefärbtem handgesponnenem  Flachsgarn gewickelt.
Die geschmiedeten Spitzen wurden ebenfalls mit Birkenteer aufgeklebt und zusätzlich mit Bronze verstiftet.

Karl001 Karl002 Karl003 Karl004Da ich genug Material da hatte, habe ich auch noch einen alternativen Dreiersatz gebaut.
Diesmal mit angeschnitzter Selfnock, angelehnt an die Funde aus Oberflacht, Befiederung nicht geklebt, sondern nur gewickelt mit handgesponnenem Seidengarn das mit Indigo und Färberwau gefärbt wurde. Die Spitzen sind diesmal nur mit Birkenpech geklebt.

Karl005 Karl006Am Mittwoch werde ich die Pfeile in Aachen abgeben, wo sie dann ihren Platz in der Ausstellung finden werden.

P.S. Ja Daniel, jetzt geht es weiter mit euren Pfeilen, Armbrusten und Bögen. Gleich nachdem ich den Kinderbogen fertig habe, der bis Montag auf der Post sein muss.

Der Armbrustbau macht Fortschritte

Der Titel sagt es ja schon, beim Armbrustbau geht es voran. Ich habe ein „Vorserienmodell“ mit einem Schaft aus Eiche, Manaubogen und Leinensehne zusammengebaut und erfolgreich getestet.
Die Serienfertigung ist angelaufen. Dieser Begriff ist eigentlich falsch, weil ich beschlossen habe, daß jede Armbrust etwas anders sein soll.
Die allgemeinen Dimensionen werden zwar gleich sein, aber die Geräte werden sich in Details unterscheiden.
Ich finde, das passt einfach besser in die Zeit.
Im Moment nimmt mich allerdings ein anderes Projekt für ein paar Tage in Anspruch, so daß ich nicht mit Volldampf an den Armbrusten arbeiten kann.
Das wird aber spätestens Ende der Woche vorbei sein.

Armbrustbauchaos
Armbrustbauchaos

Kaiser Karls Pfeile

2014  ist ja „Karlsjahr“ in Aachen – 1200 Jahre Karl der Große – und so gibt es natürlich Einiges an Ausstellungen und Veranstaltungen zum Thema.
Ich wurde Mitte April vom Kulturbetrieb der Stadt Aachen, Ausstellungsbüro Karlsjahr 2014, gefragt, ob ich einige frühmittelalterliche Pfeile zu ihrer Ausstellung
Karl der Große. Orte der Macht“ beisteuern würde.

Ich habe gerne zugesagt, zumal ich den größten Teil der benötigten Materialien in meinem Bestand habe.
Nach ein paar notwendigen Rückfragen und Absprachen konnte ich mit der Arbeit beginnen

Als erstes wurden drei Schäfte aus Esche mit sogenannten Selfnocks versehen. Das bedeutet, daß die Sehnenkerbe am Ende des Pfeilschaftes direkt in den Schaft eingeschnitten wird.
Für die „kaiserlichen Pfeile“ wurde diese Selfnock außerdem mit Eichenholz verstärkt, das mit einem Hautleim in die Kerbe eingeklebt wurde.

Selfnock wird vorbereitet
Selfnock wird vorbereitet
Eingeklebte Verstärkungen aus Eiche. Beim mittleren Schaft ist die Nocke fertig
Eingeklebte Verstärkungen aus Eiche. Beim mittleren Schaft ist die Nocke fertig

Als nächstes wurde die Befiederung aus Gänsefedern zugeschnitten und mit Birkenpech auf die Schäfte geklebt.

Zugeschnittene Gänsefedern
Zugeschnittene Gänsefedern
Blubberndes Birkenpech
Blubberndes Birkenpech

Wenn dann morgen die Verklebung endgültig ausgehärtet ist, werden die handgeschmiedeten Spitzen angebracht und die Pfeile mit einer Wicklung aus handgesponnenem, ungefärbten, Leinengarn fertiggestellt.