IRM (light) 2022

Unsere Aussicht

Am vergangenen Wochenende – 23./24.04.2022 – fand zum ersten Mal wieder eine Reenactmentmesse statt; diesmal an neuer Location in der Römerwelt Rheinbrohl.

Im Gegensatz zum früheren Standort, der Villa Borg im Saarland, ist die neue Location wesentlich kleiner und kuscheliger. Meiner Meinung nach war das kein großer Nachteil für die Veranstaltung. Es wäre im Gegenteil sogar noch Platz für ein paar Anbieter mehr gewesen.
So sorgte es aber auf der anderen Seite für einen sehr entspannten Auf- und Abbau.

Unser Stand


Dazu kommt, daß die Römerwelt ein „Familienmuseum“ ist. Es gibt einen Spielplatz und viele Exponate fordern dazu auf etwas mit ihnen zu machen. Zusammen mit teilweise begehbaren Rekonstruktionen von Orten des täglichen Lebens, wie einer Bäckerei beispielweise, macht es die Veranstaltung sehr viel familientauglicher.
Das trotzdem, vor allem am Sonntag, nur wenige Besucher ihren Weg zu uns fanden, lag an einigen Konkurrenzveranstaltungen in der unmittelbaren Umgebung und der Tatsache, daß in dieser katholischen Gegend der weiße Sonntag traditioneller Kommuniontermin ist.
Dazu kam eine unsichere Wetterlage. Am Ende des Tages blieb es zwar erfreulicherweise trocken, aber zwischendurch sah es einige Male überhaupt nicht danach aus.


Für uns war es ein schönes Wochenende, wo wir endlich mal wieder viele liebe Menschen live sehen und sprechen konnten, alte Kontakte wieder aufleben lassen und neue knüpfen konnten.
Und wer weiß, vielleicht führt irgendeines der Gespräche ja tatsächlich zu einer Zusammenarbeit oder einem Auftrag und wir hoffen, daß es mit der IRM an neuer Location weitergeht.

Internationale Reenactmentmesse in der Villa Borg – IRM2017

In diesem Jahr fand zum siebten Mal die Internationale Reenactmentmesse in der Villa Borg in Perl-Borg statt und nach ein paar Jahren Pause und einem Besuch als „Konsument“ im letzten Jahr, waren wir dieses Jahr mal wieder als Aussteller dabei.

Als Aussteller ist die Erfahrung auf der Messe für uns eine ganz andere gewesen, als letztes Jahr als Besucher. Damals empfand ich ein deutliches Übergewicht der Stoff- und Gewandungsfraktion und da das nicht so meine Interesssen sind – und das Wetter echt Kagge war – hatte ich nach kurzer Zeit „die Nase voll“.

In diesem Jahr schien mir das Angebot ausgewogener und als Aussteller kamen wir wieder in den Genuss der besonderen Aufmerksamkeit der Orga.
Ich mag es einfach sehr, wenn Dinge einfach funktionieren; der Standplatz war wie gewünscht, Tische und Stühle waren genug vorhanden, Platz für unser Schlafzelt – in diesem Jahr eine Premiere – alles so wie es sein soll.
Der Kontakt unter den Kollegen war unkompliziert und herzlich und das gemeinsame Grillen am Samstagabend, trotz am Schluß eisiger Temperaturen, ein voller Erfolg.
Die Öffnung für weitere Zeitstellungen, bis hin zum ersten Weltkrieg, hat der Messe sichtlich gut getan. Dazu kamen dieses Jahr zum Beispiel die Glasrestauratoren, die Einblick in ihre Arbeit boten. So etwas kriegt man auch nicht allzu oft zu sehen und so geduldig erklärt.
Der Besuch war, vor allem Samstag, sehr gut. Besonders ist mir der hohe Anteil an Fachpublikum von anderen Museen aufgefallen. Viele von denen waren mit regelrechten Einkaufslisten unterwegs.

Für mich ist die IRM allerdings nicht in erster Linie eine Verkaufsveranstaltung. Ich gehe da viel mehr hin, um Kontakte zu knüpfen und zu pflegen.
Sie ist zur Zeit die einzige Veranstaltung für mich, die mich in Kontakt mit Museumsleuten und Ausstellungsmachern bringt.

Wir werden jedenfalls im nächsten Jahr wieder teilnehmen.