Pfeilsatz „Schwarz-Weiß“ runde Form

Mittelalterlicher Pfeilsatz „Schwarz-Weiß“ runde Federform

Dies ist ein sechsteiliger Pfeilsatz mit einer handgeschnittenen Dreifachbefiederung in schwarz und weiß in einer rundlichen Federform.
Gewickelt ist die Befiederung mit schwarzem Leinenzwirn.


Die Fichtenschäfte haben 5/16″ Durchmesser und volle Länge. Sie haben eine Selfnock und sind seidenmatt lackiert, um sie wasserabweisend zu machen.

Kegelspitzen

Auch hier kommen wieder die einfachen Kegelspitzen zum Einsatz

Der Satz kostet 70,00€ + 10,00€ Versand innerhalb der BRD (ohne Inseln)

Pfeilsatz „Rot-Weiß“ mit einer gespleißten Leitfeder

Rot-Weiß mit gespleißter Leitfeder (1)

Auch dieser Satz besteht aus 6 Pfeilen mit Schäften aus Fichte im Durchmesser 5/16″, volle Länge, zweimal lackiert und mit Selfnock.
Die Dreifachbefiederung ist von Hand geschnitten und mit rotem Leinenzwirn gewickelt. Ein Pfeil aus dem Satz hat eine rot und weiß gespleißte Leitfeder.


Die Spitzen sind kurze Vierkant-Bodkin, die die mittelalterliche Optik noch verstärken.

Kurze Vierkant-Bodkin

Der Satz kostet 100,00€ + 10,00€ Versand innerhalb der BRD (ohne Inseln)

Mittelalterlicher Pfeilsatz mit runder Federform und gespleißter Leitfeder

Mittelalterlicher Pfeilsatz runde Federform gespleißt

In diesem Satz aus 6 Pfeilen ist bei zwei Pfeilen die Leitfeder aus schwarzen und weißen Federn zusammen gesetzt. Die restlichen Vier habe eine einfarbig schwarze Leitfeder.
Die Fichtenschäfte haben 5/16″ Durchmesser und volle Länge.


Die eingeschnittenen Selfnocks sind weiß lackiert.
Als Spitzen sind hier einfache Kegelspitzen aufgeklebt.

Kegelspitzen

Der Satz kostet 70,00€ + 10,00€ Versand innerhalb der BRD (ohne Inseln)

Mittelalterlicher Pfeilsatz „Weiß“

Mittelalterlicher Pfeilsatz „Weiss“

Bei diesem sechsteiligen Satz ist die Dreifachbefiederung, so wie der hintere Teil des Fichtenschaftes komplett in weiß gehalten. Das heißt, es gibt keine andersfarbige Leitfeder.

Mitelalterlicher Pfeilsatz „Weiß“

Eine weitere Besonderheit sind die dunkel gebeizten Schäfte. Dadurch wird der Kontrast zum rein weißen Teil mit der Befiederung noch einmal verstärkt.
Gewickelt habe ich dieses Mal mit blauem Leinenzwirn.

Blattspitze mit Mittelsteg

Die Blattspitzen mit Mittelsteg stammen zwar aus maschineller Fertigung, passen aber dennoch perfekt zum mittelalterlichen Aussehen der Pfeile und fügen sich nahtlos in das Ambiente einer Reenactmentveranstaltung ein.

Dieser Satz kostet 120,00€ inklusive Versand innerhalb der BRD (ohne Inseln)

Pfeilsatz „Schwarz-Grün“ mit Vierkant-Bodkin

Mittelalterlicher Pfeilsat „Schwarz-Grün“ mit Vierkantbodkin

Dies ist ein sechsteiliger Satz. Die Pfeilschäfte sind aus Fichte, im Durchmesser 5/16″ und haben volle Länge mit einer Selfnock am Ende.
Die Dreifachbefiederung ist von Hand geschnitten und zusätzlich zur Verklebung mit schwarzem Leinenzwirn gewickelt. Dies unterstützt die mittelalterliche Optik.

Mittelalterlicher Pfeilsatz in Grün und Schwarz

Als Spitzen kommen diesmal kurze Vierkantbodkins zum Einsatz. Diese stammen zwar aus einer modernen Fertigung, passen aber dennoch hervorragend zu den Pfeilen und verstärken die mittelalterliche Optik.

Vierkantbodkin

Der Preis für den Satz beträgt 90,00€ inklusive Versand innerhalb der BRD (ohne Inseln)

Pfeilsatz „Rot-Schwarz gespleißt“

Mittelalterlicher Pfeilsatz „Rot-Schwarz gespleißt“

Das Besondere an diesem sechsteiligen Pfeilsatz, mit Schäften aus Fichte ist, neben der runderen Federform, daß einer der Pfeile eine, aus schwarzer und roter Feder zusammengespleißte Leitfeder hat.
Die Federn sind von Hand geschnitten, ca. vier Zoll lang und zusätzlich zur Verklebung mit schwarzen Leinenzwirn gewickelt. Diese Wicklung wird bis zum Schaftende fortgeführt und stabilisiert dort den Nockboden.

Gespleißte Leitfeder

Als Spitze kommt wieder die moderne Bodkinvariante der Firma TopHat (Kümmerle) zum Einsatz.

Bodkin „Modern“

Der Satz kostet 70,00€ + 10,00€ Versand innerhalb der BRD (ohne Inseln)

Pfeilsatz „Blau-Schwarz“

Mittelalterliche Pfeile „Blau-Schwarz“

Der Satz besteht aus 6 Pfeilen.
Die Schäfte sind aus Fichte, haben 11/32 Zoll Durchmesser und volle Länge.
Sie sind schwarz gebeizt und mit einem seidenmatten Acryllack lackiert.
Die Dreifachbefiederung aus Naturfedern in Blau mit schwarzer Leitfeder ist von Hand geschnitten und etwa 5 Zoll lang.
Gewickelt wurde mit schwarzem Leinenzwirn.
Als Spitzen kommen Needlebodkins zum Einsatz.

Mittelalterliche Bodkinspitzen

Der Satz kostet 90,00€ + 10,00€ Versand innerhalb BRD (ohne Inseln)

Kinderbogen (ROT)

Dieser Kinderbogen ist aus Esche gefertigt und nimmt die Form eines klassischen Reiterbogens auf. Der Griff ist mit Leder umwickelt.
Das geringe Zuggewicht von etwa 10lbs (englische Pfund) bei einem Maximalauszug von 24 Zoll macht ihn besonders geeignet für jüngere Schützen, die das Bogenschießen einfach mal ausprobieren wollen, ohne viel Trainingsaufwand betreiben zu müssen.
Dementsprechend sind die zwei zugehörigen Holzpfeile mit Gummiblunts versehen.
Auf Wunsch können stattdessen – gegen einen Aufpreis – Stahlspitzen montiert werden.
Das Set aus Bogen und 2 Pfeilen kostet 40,00€. Dazu kommen noch Versandkosten von 8,00€ für den Versand innerhalb der BRD ohne Inseln.

Weidenköcher mit Deckel

Weidenköcher mit Deckel

Dieser Köcher ist komplett aus Weide geflochten und in Handarbeit von einer Korbflechterin hergestellt.
Er verfügt zwar über eine Möglichkeit ihn mit einem Riemen (nicht dabei) auf dem rücken zu tragen, ist aber eigentlich nicht dafür gedacht, den ganzen Tag über den Parcour geschleppt zu werden.
Vielmehr ist der Gedanke eine größere Anzahl Pfeile – bis ca 24 Stück -in voller Länge über eine Strecke, zum Beispiel vom Auto zum Schießplatz, zu transportieren.
Ein Kunde benutzt diese Combo, um seine Pfeile zu transportieren, wenn er mit dem Rad zum Schießplatz fährt.
der Köcher ist ausgelegt für Schäfte bis 32 Zoll Länge.
Als Weihnachtssonderangebot kostet der Köcher, inklusive Versand innerhalb der BRD (ohne Inseln), 100,00€.

Mittelaltermarkt auf der Dorenburg (Grefrath)

Dieser Artikel soll nur ein kurzer Rückblick auf den Markt am letzten Wochenende (21/22.05.2022) im Freilichtmuseum Dorenburg in Grefrath sein.
Für meine Lady und mich war es der erste normale Mittelaltermarkt seit 2019 und entsprechend chaotisch und anstrengend waren die Vorbereitungen.
Aber irgendwann war das Auto dann doch fertig gepackt – Zumindest hofften wir das – und wir auf dem Weg.

Ein schweres Gewitter haben wir auf der Autobahn abgewettert und als wir ankamen, war das Wetter einigermaßen erträglich. Der erste Eindruck auf dem Gelände war ziemlich ernüchternd.

Es war noch ziemlich viel Platz und auch praktisch kein Verkehr. Wir konnten ohne Probleme mit dem Wagen mitten auf dem Weg stehen bleiben und uns mit Freunden unterhalten. Die waren schon seit dem Vormittag vor Ort und haben unseren ersten Eindruck bestätigt.

Als wir dann allerdings bei der Orga nachfragten, ob wir nicht unseren Standplatz wechseln könnten und bei unseren Freunden aufbauen, wurde das abgelehnt. Angeblich würden noch einige Teilnehmer erst später am Abend eintreffen und der Platz voll werden. Also haben wir auf unserem „üblichen“ Platz am Sägewerk aufgebaut.

Der Aufbau wurde immer wieder von Regenschauern unterbrochen, aber irgendwann waren wir dann trotzdem fertig und konnten den gemütlichen Teil einläuten.

Die Nacht war ziemlich kühl und der Samstagmorgen kein Stück besser.

Beim Frühstück fiel uns auf, daß wir zum ersten Mal von unserem Platz aus über die Wiese bis zum Lager der „Burgritter“ sehen konnten.

In den Jahren vorher war uns der Blick immer durch irgendwelche Zelte verstellt gewesen. Der Samstag blieb unbeständig und kühl und er war dementsprechend schlecht besucht. Als die Lady und nach Ende des Marktes einen kurzen Rundgang über das Gelände machten, fiel auf, wie viel Platz noch frei war und bei Gesprächen mit Kollegen, zeigte sich keiner wirklich zufrieden.

Der Sonntag brachte dann Kaiserwetter und endlich auch Besucher. So fand der Markt noch ein halbwegs positives Ende für uns.

Insgesamt machte die Veranstaltung auf uns den Eindruck eines ziemlich verhaltenen Starts. Es wäre noch Platz für mehr Lager und Stände gewesen. Außerdem fehlten uns die Gaukler und Musikusse. Außer dem Bettler „Ede“ kam bei uns niemand vorbei. Das ist früher anders gewesen. Man merkte den Besuchern an, daß sie ihr Geld zusammen hielten. Größere Einkäufe waren praktisch nicht zu sehen.

Trotzdem war es am Ende des Tages ein gelungener Markt. Bitte versteht uns nicht falsch: Wir beschweren uns nicht. Es ist nur die ernüchternde Erkenntnis, daß die Coronazeit und der Krieg mit den daraus resultierenden Preissteigerungen den Neuanfang doch schwieriger als gedacht, gemacht haben.

Wir hatten unseren Spaß und es bleibt die Hoffnung auf das nächste Jahr.