Mittelalterpfeile „Blunt“

Bluntpfeile zum Einsatz in einer mittelalterlichen Feldschlacht
Bluntpfeile zum Einsatz in einer mittelalterlichen Feldschlacht

Diese Pfeile bestehen aus einem Fichtenschaft im Durchmesser 11/32″ mit einer Maximallänge von 32″, einer Dreifachbefiederung von ungefähr 6″ Länge und einer aufgesteckten Bluntspitze aus Gummi.
Die Wicklungen sind aus ungefärbtem und handgesponnenem Leinengarn gefertigt.
Diese Pfeile sind zum Einsatz in der Schlacht gedacht. Um sie erschwinglich zu halten wurde auf eine aufwändige Komplettwicklung verzichtet. Außerdem ist die Dreifachbefiederung grundsätzlich einfarbig.
Blunt_Gan02Der Preis für diese Pfeile beträgt 7,00€/Stück + 8,50€ Versandkosten für den Versand innerhalb der Bundesrepublik Deutschland.
Die Pfeile sind nicht für den Gebrauch im Liverollenspiel (LARP) geeignet. Es besteht da erhebliches Verletzungspotential. Bitte bestellen Sie dafür meine Larppfeile.

Pfeil „Alex“

Hübsch bunt und hoffentlich leicht zu finden
Hübsch bunt und hoffentlich leicht zu finden

Der Alex heißt so, weil ich diese Pfeile ursprünglich mal für einen Bekannten gebaut habe.
Alex wollte wieder mit dem Bogenschießen anfangen und suchte dazu ein paar einfache Standardpfeile, mit einer Befiederung, die das Wiederfinden erleichtert.
So entstanden diese Pfeile mit der großen, leuchtenden, Dreifachfachbefiederung in Orange und Gelb-Gebarred.
Die Schäfte sind aus Fichte und von 11/32″ an der Nocke auf 5/16″ an der Spitze getapert.
Das sorgt für ein wenig Gewichtsersparnis und einen stabilen Flug.
Als Spitzen kommen Bullettspitzen von TopHat mit 100gn Gewicht zum Einsatz.

Der Preis beträgt 7,50€/Pfeil + 8,50€ Versandkosten für den Versand innerhalb der BRD.
Ab 12 Stück wird Rabatt gewährt. Der Preis beträgt dann 7,20€/Pfeil.

Bunt und Spitz
Bunt und Spitz

Neues in 2014

Der Jahreswechsel ist ja angeblich eine Zeit der Veränderung für uns Menschen. Die meisten von uns gehen voller guter Vorsätze ins neue Jahr und vergessen sie bevor der Januar herum ist.
Die Veränderung bei Eifelpfeil sind dauerhafter.

1. Der Nergal ist bis auf Weiteres aus dem Programm genommen. Sollte er wieder verfügbar werden, wird das hier mit viel Tamtam verkündet werden.

2. Ich werde mich verstärkt auf historische Bögen und die passenden Materialien konzentrieren. Das bedeutet nicht, daß ihr in Zukunft keine Fichtenschäfte oder moderne Spitzen bei mir kaufen könnt. Aber ihr werdet häufiger mal mit Lieferzeiten rechnen müssen, weil ich die Bevorratung einschränken werde.
Dafür wird es demnächst mehr handgeschmiedete Spitzen, Federn von Gans, Perlhuhn, Pfau und anderen Vögeln und handgefertigte Schäfte geben.

3. Einige Preise musste ich leider erhöhen. Das betrifft die vor allem die Kurse, aber auch einige Materialien und Bögen.

Ich hoffe, daß diese Veränderungen niemanden vergraulen und wünsche euch ein spannendes 2014.

Let your arrows fly!

Pfeile

In der neuen Werkstatt – Die ersten Wochen

Das erste Tor
Das erste Tor

Die ersten, mehr oder weniger produktiven, Wochen in der neuen Werkstatt sind rum.
Da wird es Zeit für ein erstes Fazit.

Die Werkstatt im Haus zu haben ist super bequem. Morgens aufstehen, anziehen, Kaffee trinken und dann einfach zwei Schritte über den Flur machen und anfangen zu arbeiten.

Dahinter liegen die heiligen Hallen
Dahinter liegen die heiligen Hallen

Diese Bequemlichkeit ist gleichzeitig der einzige größte Nachteil an der neuen Situation, den ich bisher festgestellt habe.
So einfach es ist, zur Arbeit zu kommen, so bequem ist es auch, sie wieder liegen zu lassen. Einfach aus der Tür gehen, Treppe hoch und da steht der Laptop und der Lesesessel und ein Stapel ungelesener Bücher lümmelt auf dem Boden rum. Der innere Schweinehund kläfft ausgelassen….

Davon abgesehen bin ich bisher sehr zufrieden mit der neuen Situation. Alle Maschinen, Werkzeuge und Materialien sind untergebracht und es ist sogar noch Platz.
Ich muss noch ein paar Regale, z.B. für Holz aufhängen. Aber das ist kein großer Akt, obwohl es eine Umstellung ist wieder mit der Hilti und mit Dübeln hantieren zu müssen anstatt Alles einfach ins Holz zu spaxen.

Das Maschinendeck
Das Maschinendeck

Ich werde sicher im Laufe der Zeit noch das Ein-oder Andere umräumen. Das wird sich weisen. Am letzten Wochenende hat die Werkstatt jedenfalls ihre endgültige Feuerprobe bestanden, als vier Leute zum Bogenbauen da waren und es unfallfrei funktioniert hat.

Pfeile und Bögen wollen gebaut werden
Pfeile und Bögen wollen gebaut werden

Ein unverhoffter positiver Effekt des Umzugs war, daß ich mich wieder auf das Wesentliche – den Bogen- und Pfeilbau – konzentriert habe.
Da ich nicht mehr so viel Platz habe, wie in der Altstadt, musste ich aussortieren. Rausgeflogen ist der ganze Kram, den ich für irgendwelche Projekte abseits von Pfeil und Bogen angesammelt hatte und der teilweise schon seit Jahren vor sich hin gammelte.
Allein aus Platzgründen ist die neue Werkstatt (fast) ganz auf den Bogenbau ausgerichtet – abgesehen von einem Eckchen für den Modellbau.

I want to believe
I want to believe

Bis jetzt haben die Sicherungen gehalten, es hat sich noch kein Nachbar beschwert und ich habe das Haus noch nicht abgefackelt. Es scheint so, als könnte es was werden, mit der neuen Werkstatt in der heimischen Höhle.

 

Eintägige Kurzeinführung in den Bogen- und Pfeilbau

Dieser eintägige Kurs stellt eine „eingedampfte“ Version des Bogenbaukurses „Manau“ dar.

Kursteinehmer arbeiten an ihren Bögen
Kursteinehmer arbeiten an ihren Bögen

Der Kurs ist gut für Kinder im Grundschulalter geeignet, die noch nicht die nötige Ausdauer mitbringen, um 2 Tage konzentriert an einem Projekt zu arbeiten.
Für sie sind die Rohlinge so weit vorbereitet, daß sie die Bögen nur noch fertig schleifen und schön machen müssen. Währenddessen erkläre ich, wie die Bögen entstanden sind.
Anschließend werden Pfeile gebaut und dann wird das Gerät ausprobiert.

Erster Test
Erster Test

Außerdem ist er gedacht für Leute, die kein Wochenende investieren können, aber trotzdem zumindest mal in die Welt des Bogen- und Pfeilbaus reinschnuppern wollen.

Kursdauer: 10:00 – 18:00 (incl. Mittagspause)
Kosten: 79,00€ / Teilnehmer (alle Materialien inklusive)

Geschafft!!

Wir haben den 26.12.2013 und der Umzug der Werkstatt ist seit 3 Wochen endgültig geschafft. Ich war es danach auch.
Während des ganzen Aussortierens, dem Saubermachen und der Ein- und wieder Auspackerei hatte ich zwischenzeitlich das Gefühl niemals fertig zu werden.

Zeug, Zeug, überall Zeug
Zeug, Zeug, überall Zeug

Am anstrengendsten war dabei nicht die körperliche Arbeit, sondern das entscheiden, was mit in die neue Werkstatt kommt, was Schrott ist und was ich noch jemandem anbieten kann.
Die schiere Größe der Altstadtwerkstatt hat dazu verleitet, jede Menge Kram aufzuheben, weil ich ihn vielleicht für irgendein Spaßprojekt mal brauchen kann.
In den neuen Räumen daheim ist dafür kein Platz mehr.
Ich muss mich wieder auf das Wesentliche konzentrieren – Bögen und Pfeile bauen.

Leer!
Leer!

Jedenfalls ist es jetzt geschafft. Alles in der neuen Werkstatt verräumt. Hier und da werde ich sicher noch umkramen müssen und es werden noch ein paar Regale dazu kommen. Aber insgesamt funktioniert die Werkstatt.

Wie es in meiner neuen Werkstatt aussieht, zeige ich euch demnächst.
Bis dann!

 

Morgen geht’s los

Am Samstagabend endete der letzte „normale“ Arbeitstag in der alten Werkstatt mit der Verabschiedung der Kursteilnehmer.

Wird es so nicht mehr geben (Photo by monks37.de)
Wird es so nicht mehr geben
(Photo by monks37.de)

Damit geht das Kapitel Altstadt für mich mit Riesenschritten seinem Ende entgegen. Jetzt, im November, werde ich die Werkstatt endgültig nach Hause, nach Konzen, umziehen.
Abgesehen von ein paar kleineren Aufträgen steht nur noch Aufräumen, Umräumen und wieder Einräumen für die nächsten 3 Wochen auf dem Programm.

Das ist nur die Hälfte an Zeug.....
Das ist nur die Hälfte an Zeug…..

Ab dem 01.12.2013 soll es dann in den heimischen Räumlichkeiten wieder neu losgehen.

Ich wurde jetzt schon öfters gefragt, ob es mir leid tut, die Werkstatt in der schönen Monschauer Altstadt aufzugeben. Samstagabend habe ich beim Feierabendbier mal ganz in Ruhe darüber nachgedacht und die Antwort lautet: Kaum!
Keine Angst, das wird hier kein Altstadtbashing. Als sich die Gelegenheit ergab, die Werkstatt zu verlegen, habe ich schon überlegt, ob ich das wirklich machen will.
Letztlich gab betriebswirtschaftliche Vernunft den Ausschlag. Es war einfach nicht sinnvoll, zuhause drei werkstatttaugliche Räume leerstehen zu lassen und stattdessen Miete und Fahrtkosten für die Werkstatt in der Altstadt zu zahlen.
Ja, ich werde die Kulisse vermissen.
Ja, ich werde die spontanen Besuche von und bei Markus, Renate und Struppi vermissen.
Ja, ich werde die Gespräche mit den Nachbarn vermissen.
Ja, ich werde ganz bestimmt Elkes Nussecken, die Besten der Welt, vermissen.

Aber mein Leben wird einfach erheblich billiger und sooo viel einfacher werden!

Webcon 2013

In meinem Terminkalender steht für den 26.10.2013 die webcon 2013.
Im letzten Jahr haben ein paar Aachener diese Veranstaltung erstmalig durchgeführt und ich hatte da viel Spaß.
Die webcon ist eine Mischung aus Konferenz, Vorträgen und entspanntem Gespräch mit Leuten, die zumindest ich sonst fast nur online „treffe“.
Das Tolle an der Veranstaltung ist, daß man kein Fachmann sein muss, um teilnehmen zu können.
Man braucht kein digital Native, Webentwickler, Hardcorecoder oder Grafiknerd zu sein, um etwas mitnehmen zu können.
Das Themenfeld der webcon ist weit gesteckt und deckt von Programmierergedöns bis Facebookmarketing viele Themen ab.
Nicht zuletzt kann jeder auch selber einen Vortrag einreichen.
Ich habe das letztes Jahr gemacht und zum ersten Mal seit Jahren wieder vor Publikum gesprochen und sie haben nicht schreiend den Saal verlassen.

Also schaut euch den Sessionplan mal an. Bestimmt ist auch für euch was dabei.
Seit der Veranstaltung letztes Jahr habe ich zum Beispiel ein neues Hobby – Indoorhelikopter.
Und darüber gab es noch nicht mal einen Vortrag.

Nicht zu vergessen: Es gibt Mettbrötchen!

Einen kurzen Artikel über die webcon 2012 mit ein paar Bildern findet ihr hier.

 

Das Mittelalterfest „Allerley Kurzweyl“ in Bad Münstereifel

Der Geschichtsverein von Bad Münstereifel
Der Geschichtsverein von Bad Münstereifel

Am letzten Wochenende, genauer gesagt am 29.09.2013, fand in Bad Münstereifel das Mittelalterfest „Allerley Kurzweyl“ statt und ich war dort mit einem kleinen Stand vertreten.
Eigentlich hatte ich ja vor drei Jahren beschlossen, keine Mittelaltermärkte mehr zu beschicken, aber mein Kumpel Michael hat mich gebeten und Bad Münstereifel ist von Monschau aus ja auch nicht so ganz aus der Welt.

Skeptische Blicke
Skeptische Blicke

Also haben wir uns am Samstagmorgen am Werther Tor, vor der Stadtmauer, getroffen und unsere Stände aufgebaut. Wir hatten vermeiden wollen, am Marktsonntag in Hektik ausbrechen zu müssen, um pünktlich fertig zu werden. Außerdem dachten wir, am Samstag schon ein paar Geschäfte machen zu können. Letzteres erwies sich als Fehlschluß. Der Samstag war eine totale Nullnummer.
Immerhin verbrachten Michael und ich einen netten Abend am Feuer der Wesselinger Landsknechte. Das sind ausgesprochen freundliche und freigiebige Leute und es hat mich sehr gefreut, sie kennengelernt zu haben.

Der Sonntag begann für uns mit einem ausgiebigen Frühstück.
Ein farbenprächtiger Umzug mit Teilnehmern aus allen Gruppen, Ständen und Lagern eröffnete dann pünktlich bei idealem Wetter den Markt.

Umzug
Umzug

Von da an hatte ich durchgängig zu tun und war heilfroh, daß ich ausgiebig gefrühstückt hatte. Zum Essen blieb mir nämlich keine Zeit mehr.

Ziemlich geplünderter Stand
Ziemlich geplünderter Stand

Der Markt in Bad Münstereifel hat Spaß gemacht und war sicher einen Besuch wert.
Ein paar Dinge möchte ich der Orga von Zwentibolds Erben aber doch „ins Stammbuch schreiben“.
1. Ihr habt mit der abgeschlossenen Altstadt ein großartiges Ambiente für einen schönen Markt auf dem man umher schlendern kann. Nutzt das doch besser aus und macht in 2 Jahren auch am Samstag Markt. Dann lohnt sich der Aufwand für die Aktiven auch mehr. Einen „mittelalterlichen“ Stand oder eventuell sogar ein ganzes Lager aufzubauen für effektiv sieben Stunden Markt ist ganz schön viel verlangt.
2. Legt die Lager und die Stände der Händler, die in ihren Ständen übernachten enger zusammen. Es ist blöd, wenn man nach einem gemütlichen Abend am Feuer erst mal eine Viertelstunde quer durch die Altstadt latschen muss, um ins eigene Bett fallen zu können. Außerdem kann es, wie das Erlebnis von Michael und mir mit den Düsseldorfer Randalekids in der Samstagnacht zeigt, leicht sehr unangenehm werden, wenn man sich Krawallbrüdern mit Samenstau ohne den Rückhalt einer Gruppe stellen muss.
3. Das Aktiventreffen am Vorabend des Marktes ist eine gute Idee. Aber warum musste da schon um 21:00 Schluss sein, wenn andererseits immer noch Außengastronomie in Betrieb war, als Michael und ich um 00:00 durch die Altstadt zu unseren Zelten gelatscht sind?